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Räume Optisch Vergrößern – Tipps Und Tricks Zur Fototapete

Wenn man die Gestaltung seiner Wohnung oder seines Hauses effektiv verändern will, kann eine Fototapete eine sehr interessante Lösung sein. Wer das richtige Motiv wählt, kann den Raum nicht nur neu gestalten sondern seinen Charakter völlig verändern. Zum Beispiel durch eine optische Vergrößerung des Raumes. Das gelingt z.B. mit einer 3D Fototapete. Ein Tunnel, eine Brücke oder eine malerische Ansicht bringen eine Illusion von Tiefe in den Raum und lassen ihn größer erscheinen. Damit diese Veränderung wirklich funktioniert, sind einige Vorarbeiten nötig.

Wir erklären Schritt für Schritt, wie man einen Raum mit großen Motiven auf Fototapeten umgestalten kann.

Die Vorbereitung des Untergrunds, auf den wir die Tapetenstreifen aufkleben werden, ist schon die halbe Miete. Wenn wir diesen Schritt überspringen, weil wir die Ergebnisse der Metamorphose schneller genießen wollen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die von uns vorgeschlagene 3D Fototapete Tunnel mit Vergrößerungseffekt in einigen Tagen von der Wand ablöst. Dann wird es schwierig sein, die Situation zu retten. Sorgen wir also dafür, dass der Untergrund trocken, glatt und sauber ist!

Erster Schritt: Entfernen der vorherigen Schichten (Farbe, Tapete)

Es kommt sehr selten vor, dass wir eine Wand haben, die perfekt auf die Anbringung einer Fototapete vorbereitet ist. Dies kann bei Neubauten der Fall sein, wenn wir eine vollkommen glatte, unverputzte Wand oder eine frisch verputzte und bereits vollständig trockene Wand haben. Dann müssen wir uns nicht mit Farbschichten oder Rissen abmühen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Es reicht aus, die Wand zu grundieren, einen Tag abzuwarten und eine Fototapete aufzukleben.

Wenn sich bereits eine Fototapete an unserer Wand befindet, müssen wir sie entfernen. Zu diesem Zweck werden spezielle Präparate eingesetzt, die diesen Prozess erleichtern und beschleunigen. Stellen wir sicher, ob dies eine Vinyl-, eine Vlies-, eine selbstklebende oder eine Papier-Fototapete ist, um das richtige Mittel zu wählen.

Es kann passieren, dass die Wand, die wir jetzt mit einer Tapete schmücken wollen, mit Ölfarbe gestrichen worden ist. Da dies eine sehr rutschige Oberfläche ist, würde eine Fototapete nicht darauf halten. Mit Ölfarben gestrichene Wände müssen darum abgeschliffen werden.

Bei der Renovierung und Einrichtung einer Wohnung in einem sehr alten Gebäude haben wir es möglicherweise mit Putz zu tun, der sandet oder sich gar von der Wand ablöst. In diesem Fall müssen wir die abgefallenen Stellen mit Mörtel auffüllen und den alten Putz mit einer Grundierung stabilisieren.

Zweiter Schritt: Glätten aller Unebenheiten

Um sicherzustellen, dass eine Fototapete nicht nur gut auf dem Untergrund haftet, sondern auch toll aussieht, sollten wir überprüfen, ob sich keine Risse oder Löcher an der Wand befinden, die z.B. beim Entfernen der alten Tapete entstanden sein könnten. Zu diesen unerwünschten Phänomenen gehören auch Nagellöcher. Solche Mängel sollten mit einer Spachtelmasse geglättet und sichtbare Risse vorher zusätzlich mit einem Verstärkungsband geschützt werden.

Auf welche anderen Oberflächen können wir stoßen? Auf einen Untergrund aus Gipskartonplatten. Eine solche Wand muss durch das Spachteln aller Fugen der Platten und das Polieren des Ganzen geglättet werden. Wenn die Wand sehr rau ist, können wir nach einer speziellen Isoliertapete greifen, die die gesamte Oberfläche glättet und dafür sorgt, dass unsere Fototapete perfekt aussieht. Eine solche Lösung ist auch dann überlegenswert, wenn wir ein helles Muster der Fototapete gewählt haben und die Wand recht dunkel ist. Dann verringern wir das Risiko, dass die Farbe durchschimmert.

Dritter Schritt: Grundieren der Oberfläche

Der letzte Schritt, den wir unternehmen müssen, ist die Grundierung der Oberfläche. Dadurch hält unsere Fototapete besser auf dem Untergrund und wir können sie in später auch wieder leichter von der Wand entfernen, ohne sie zu beschädigen.

Es ist am besten, die Wand am Tag vor der Anbringung der Fototapete zu grundieren. Für einige Untergründe gibt es spezielle Grundierungen, die wir hier erläutert haben. Bei Kalkzementputzen sowie Betonflächen und Gipskartonplatten kann man zum Grundieren auch einen pigmentierten Tapetengrund, bei Gipsputzen einen verdünnten Tapetenkleister verwenden.

Wenn die Oberfläche so vorbereitet ist, können wir mit dem Tapezieren beginnen. Man sollte auf jeden Fall die jeder Fototapete beiligende Anweisung beachten. Je nach Art (Vinyl-, Papier- oder Vliesfototapete) kann das Anbringen unterschiedlich sein – z.B. kann die Wand direkt mit dem Kleber gestrichen werden, oder aber vorher die Tapetenstreifen eingekleistert werden. Eine gut geklebte Tapete liegt faltenlos auf der Wand und ist sehr langlebig. Moderne 3D-Effekte können eine verblüffende Wirkung haben und sind auch jeden Fall ein Hingucker.

Heute sind auch speziell beschichtete Tapeten erhältlich, so das diese Art der Dekoration auch in der Küche oder im Badezimmer angebracht werden kann. Räumliche Fototapete mit Motiven wie einem Torbogen, einem Tunnel oder einer Brücke sind ja gerade für kleine Räume sehr geeignet, denn damit können wir den Raum mit einfachen Mitteln optisch vergrößern.

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