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Terrassenüberdachung selber bauen: So gehts:

Vor dem Haus draußen auf der Terrasse gemütlich sitzen auch wenn es regnet, das ist mit einer Trassenüberdachung möglich. Eine Terrassenüberdachung schützt aber auch vor zu viel Sonnen- beziehungsweise UV-Strahlung. Wer sich eine Terrassenüberdachung anschaffen will hat eine große Auswahl. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Was für den Bau einer Terrassenüberdachung erforderlich ist und wie es am einfachsten geht, klären wir hier.

Wieviel kostet eine Terrassenüberdachung?

Eine Terrassenüberdachung muss nicht teuer sein. Die Kosten hängen von den Ausmaßen und den verwendeten Materialien ab. Einfache, aber trotzdem stabile Lösungen für eine Terrassenüberdachung im Bausatz gibt es bereits ab ein paar hundert Euro. Ansonsten sind den Gestaltungsmöglichkeiten und damit verbunden natürlich auch die Kosten nach oben keine Grenzen gesetzt, sodass eine Terrassenüberdachung je nach verwendeten Materialien auch mehrere Tausend Euro kosten kann.

Wer viel selber macht, kann hier sparen. Auf doit-garten haben wir beim Bau einer Pergola gezeigt, wie man Stützpfeiler aus Holz und die oben aufgesetzten Querbalken montiert. Eine ähnliche Konstruktion kann man natürlich auch als Tragwerk für eine Terrassenüberdachung verwenden.

Welche Genehmigungen müssen eingeholt werden?

Wer in Deutschland bauen möchte, benötigt eine Genehmigung. Die Frage ob für eine Terrassenüberdachung auch eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von der Art, dem Standort der Terrasse und der Größe der Überdachung ab und ist außerdem in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Zur Sicherheit sollte immer eine Anfrage an das Bauamt gerichtet werden. Generell sind je nach Bundesland drei Antworten möglich. In einigen Bundesländern ist unter bestimmten Voraussetzungen wie der Größe keine Genehmigung erforderlich, dafür jedoch eine Anzeige beim Bauamt der Stadt oder Gemeinde. In anderen Bundesländern kann die Überdachung ohne Bauanzeige gebaut werden.

In wiederum anderen Bundesländern muss eine Baugenehmigung eingeholt werden. Nimmt die Terrassenüberdachung ein wenig von der Sicht des Nachbarn weg, ist es besser und manchmal auch notwendig, sich eine Zustimmung des Nachbarn einzuholen.

Welche Arten einer Terrassenüberdachung gibt es?

Es gibt Terrassenüberdachungen aus den unterschiedlichsten Materialen. Die Pfeiler und Streben können aus Holz, rostfreiem Stahl oder auch Aluminium sein. Für das Terrassendach können je nach Gefallen durchsichtige Materialien wie Glas oder Acryl oder Polycarbonat und auch undurchsichtige Materialien wie Ziegel oder Plattenelemente aus den verschiedensten Materialien verwandt werden.

Bei der Auswahl der Materialien sollte auch das typische Wetter in der Region berücksichtigt werden. In oft stürmischen und regnerischen Küstenregionen ist beispielsweise ein Polycarbonat-Dach besser geeignet als ein Dach aus Acryl. Schneelasten und Statik sind zu berücksichtigen. Aluminiumkonstruktionen sind sehr wetterbeständig und oft auch günstiger als Stahlkonstruktionen.

Terrassenüberdachung selbst bauen?

Wer über ein wenig handwerkliche Erfahrung verfügt, kann ein Terrassendach natürlich selbst bauen. Das spart Kosten. Do it yourself-Tipps gibt hier. Mit vorgefertigten Bausätzen, sollte so eine Überdachung auch in ein, zwei Tagen errichtet sein.

Für alle anderen gilt, sich einen Fachmann heranzuholen, damit die Statik stimmt und Ausführung professionell durchgeführt wird. Besonderen Wert sollte auf die Verankerung mit dem Fundament beziehungsweise die Einlassung in ein Fundament gelegt werden.

Die Pflege einer Terrassenüberdachung ist ebenfalls wichtig. Holz benötigt beispielsweise alle paar Jahre einen Holzschutzanstrich. Das Dach und der Wasserabfluss sind in regelmäßigen Abständen oder nach Bedarf von Laub und anderen Dingen zu befreien.

Bild von Pexels auf Pixabay

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